Seid gegrüßt!
Dies könnte man als kleines Buch ansehen, was einige Teile meiner Selbst euch offenbahrt. Ich lasse euch an vielen Dingen die mich beschäftigen und bewegen teilhaben. Es werden hier mit Sicherheit nicht nur alltägliche Dinge ihren Weg hierher finden, somit öffnet euren Geist für das, was hier geschrieben steht, versteht es als Anregung zu eigenen Gedanken.

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*Seufz*

Eins zuerst, diejenigen die diesen Blog lesen, dürfen auch gern einen Gästebucheintrag verfassen, würde mich zumindest mal freuen. Und nochetwas: manchmal mache ich 2 Einträge pro Tag, also vergewissert euch, dass ihr auch alles seht, Danke.

Warum will das keiner verstehen? Vielleicht kann es niemand? Wenn mangelndes Verständnis schon da anfängt, dass Jemand, der immer nachts geschlafen hat es nicht verstehen kann, dass Jemand, der Tagsüber unfreiwillig schläft, total kaputt und erschöpft ist? Müssen denn immer alle alles an eigen Leib und Seele erfahren, um es verstehen zu können?

Nach 2 Jahren, in denen ich für mein Leben (eigentlich für noch viel mehr) gekämpft habe und immer wieder Enttäuschungen und Misserfolge mit niedrigem Selbstverschulden hinnehmen musste (wenn man mich voll dafür verantwortlich machen würde, ist es wie, wenn man jemanden das Bein abhackt und ihn dann dafür verantwortlich macht, dass er nicht laufen kann) und dann werden immernoch Stimmen laut, die sagen: ,,Du musst dies und das schaffen und jenes und bla bla bla". Und wenn ich es nicht schaffe? Wenn ich einfach nicht mehr kann? Wenn ich auch irgendwann einmal am Ende bin? Selbst wenn alles Zeit hat, es gibt Dinge, die haben einfach keine Zeit. Man kann Dingen auch Zeit geben, aber was nützt es, wenn man in Geduld hineingezwungen wird? Man wird vielleicht bis zu einem Punkt lernen, dass man auch mal Geduld üben muss, aber übertreiben kann man es auch. Man erreicht nichts, wenn man etwas heraufbezwingt und eines steht für mich fest, diese Zeit (falls sie denn jemals in meinem Leben endet) wird mir noch sehr lange im Gemüt liegen bleiben. Es gibt tatsächlich Zorn, den man nicht besänftigen kann ohne Ihn auszuleben. Natürlich hängt auf viel von dem eigenen Willen ab, aber wenn einem ständig Fragen durch den Kopf jagen, ob es noch etwas nützt, ob man noch irgendetwas erreichen kann...etc...und einem Nichts irgendeine Sicherheit gibt? Wenn überall ständig nur Angst herraufbeschworen wird? Wenn man nicht weiss, was man von all dem halten soll? Wenn man genau weiss, warum es einem schlecht geht und immer nur an der Oberfläche kratzen kann und nie irgendeine Möglichkeit bekommt, etwas wirklich effektives zu tun?

Mir geht es nicht nur um mich, auch um Jemand anderes. Ich stand vorher schon des öfteren vor einer Entscheidung, meine Gesundheit oder eine gewisse Person. Ich habe mich nie für meine Gesundheit entschieden, wofür ich auch schon teilweise die Quittung bekomme, aber das, wofür ich mich im Gegenzug entschieden habe, bekam ich bis heute nicht, nichteinmal ansatzweise. Ich sehe nicht nur Negatives, aber es gibt negative Dinge, die alles andere Positive mit ins Negative ziehen. Bis zum heutigen Tag habe ich meist nur die negative Konsequenz meiner Entscheidungen zu spüren bekommen und selten die Positive. Laut einigen bestimmten Gesetzen, hätte ich nichts zu befürchten, auch wenn ich tief in mich hineinblicke, merke ich nichts als Zorn über die Unfairness. Was nützt es, zu lernen und später alles besser zu wissen und seine vergangenen Fehler zu bereuen, wenn man nie die Möglichkeit hat, es umzusetzen? Und dieser dähmliche Spruch ,,That's Life" ist vollkommen schwachsinnig, wer kann einem denn schon sagen, wie das Leben ist? Dem großteil der Leute geht es im großen und ganzen ''ganz ok'' bis ''gut'', wenn dem nicht so wäre, könnte jeder Gift darauf nehmen, dass diese Welt heute ganz anders aussehen würde. Dann würden nähmlich Fragen aufkommen, warum es denn so ist...und dann nehmen die Dinge ihren Lauf und eins führt zum anderen. Eins ist sicher: Wem es immer gut ging, der kann überhaupt nicht verstehen, warum sich Leute umbringen und solche Leute gibt es immernoch zu hauf! Mir kann keiner was erzählen, von wegen den meisten hier geht es schlecht...sicher...beobachtet folgendes mal bei euch selbst:

Wenn es euch sehr lange sehr schlecht geht, fällt es euch immer schwerer euch vorzustellen, wie es ist, wenn man sich gut bis ganz annehmbar fühlt und somit fällt es einem zunehmend schwerer sich vorzustellen, dass es Anderen besser geht. Vielleicht ist dem auch besser so, dass die meisten Leute, denen es mies geht, sich einbilden anderen ginge es nicht besser. Die meisten ziehen sich dann noch zurück und somit kann sie nichts mehr vom Gegenteil überzeugen. Und genau deshalb ist es so schwierig NICHT in einer Scheinwelt zu leben. Ich sagte, es ist besser so, dass man das schnell aus den Augen verliert, weil: Jemand dem es wirklich schlecht geht, sollte sich einfach mal intensiv vorstellen, dass es der ganzen Welt nicht besser ginge. Was passiert? Man fühlt eine Art Ruhe und die erleichtert schon einiges.

Um mal eins klarzustellen(ein für alle mal!): Ich bin kein Egozentriker, ich weiss, dass es auch andere gibt, denen es nicht gerade gut geht und dass davon ein gewisser Anteil es auch nicht selbst verschuldet hat. Aber eins ist einfach Tatsache: Wenn andere Teile meine Gesamtsituation erleben, haben die schon schwer daran zu schlucken (das denke ich mir nicht, ich weiss es, weil ich einige gefragt habe), ich habe einfach alles auf einmal und ich bin niemand, der alles gelassen auf die leichte Schulter nimmt.

,,Wer die Zukunft verändern will, muss die Gegenwart verändern"

25.1.08 23:24
 


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Les Fleurs du Mal (26.1.08 13:04)
On the ground I lay
Motionless in pain
I can see my life flashing before my eyes
Dead I fall asleep
Is this all a dream
Wake me up, I'm living a nightmare

On this bed I lay
Losing everything
I can see my life passing me by
Was it all too much
Or just not enough
Wake me up, I'm living a nightmare

(Three Day Grace "Time of Dying")
->kann ich dir sehr empfehlen das Lieb, könnte ich dir auch bei Bedarf schicken;9
hdl

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